Umbau und Sanierung Rathaus: Stadt Aichtal

Direktzum Inhalt springen, zur Suchseite, zum Inhaltsverzeichnis, zur Barrierefreiheitserklärung, eine Barriere melden,

Rathaus-Sanierung kurz vor dem Start

Artikel vom 03.03.2024

Die Arbeiten für die Sanierung und den teilweisen Umbau des Aichtaler Rathauses starten in Kürze. Das aus dem Jahr 1966 stammende Gebäude soll zu einem offenen und transparenten Rathaus werden, das zeitgemäße Arbeitsplätze bietet und für die Bürgerschaft einen freundlichen Treffpunkt darstellt. Auch nach der Sanierung reichen die räumlichen Kapazitäten nicht aus. Deshalb ist eine Erweiterung geplant, die voraussichtlich 2028 beginnen soll.

Platzangebot reicht nicht aus

Mit Blick auf das Rathaus in Aichtal-Aich besteht in mehrerlei Hinsicht großer Handlungsbedarf. Das Gebäude wurde in den 60er Jahren so angelegt, dass es genügend Platz bot für die Verwaltung des damals eigenständigen Orts Aich. Feuerwehrhaus und Apotheke wurden ebenfalls in das Gebäude integriert. Die Kommunalreform hat die Situation grundlegend verändert. Inzwischen leben in der Stadt mit ihren drei Ortsteilen rund 10.000 Menschen.  Die Aufgabenvielfalt einer Verwaltung ist stark gewachsen. Dazu kommt: Das aktuelle Rathaus ist nicht barrierefrei, teilweise sind Arbeitsplätze in Teeküchen oder Abstellräumen eingerichtet, es gibt keinen ausreichend großen Saal für Gemeinderatssitzungen, gesetzliche Anforderungen an Arbeitsplätze sind nur schwer zu erfüllen. Platz für ein Bürgerbüro als zentrale Anlaufstelle steht ebenfalls nicht zur Verfügung.

Barrierefreie Erschließung

Vor diesem Hintergrund hat der Gemeinderat beschlossen, in ein modernes und funktionsfähiges Rathaus zu investieren, in das auch die ausgelagerten Bereiche wieder einziehen können. Das Gebäude erhält einen barrierefreien Zugang, die neue Haupteingangstür ist transparent, fördert den Übergang von außen nach innen.  Die Planungen sehen vor, das Foyer hell, lebendig und offen zu gestalten. Der Empfangsbereich soll die Orientierung erleichtern, das Einwohnermeldeamt wird neu positioniert. Der Bodenbelag aus Granit bleibt erhalten, wird durch Teppichelemente ergänzt. Die große, leicht wirkende Treppe ins Obergeschoss erhält einen neuen Anstrich.  Eine kunstvolle Glaswand stellt ein weiteres attraktives Element dar. Die Arbeitsplätze sind optimiert hinsichtlich Akustik, Licht und technischer Ausstattung.  Der ehemalige Bereich des Einwohnermeldeamtes im Untergeschoss könnte zu einem Mehrzweckraum umfunktioniert werden.

Im Außenbereich spielt der breite und barrierefreie Zuweg eine zentrale Rolle, der zum öffentlichen Platz mit Aufenthaltsqualität werden soll. Dazu tragen eine entsprechende Lichtgestaltung und Bepflanzungen bei. 

Bauabschnitte

Das Projekt gliedert sich in drei Bauabschnitte die voraussichtlich im Jahr 2026 abgeschlossen werden. Bauabschnitt 1: Sanierung Obergeschoss und Neugestaltung Freianlagen, Bauabschnitt 2: Sanierung 2. Obergeschoss und Bauabschnitt 3: Energetische Sanierung Dach/Fassade.