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Mit waghalsigem Todessprung in die Bratpfanne

Fritz und die Zwillinge beim Todessprung
Fritz und die Zwillinge beim Todessprung

(tab) Normalerweise haben Clowns rote Nasen, tragen übergroße Schuhe und sehen irgendwie schräg aus, mit viel Klamauk unterhalten sie das Publikum. Ganz anders dagegen Wolfgang Schneller vom Theater Tiefflieger aus Berlin. Mit seiner „gnadenlosen Clownshow“ war er am Freitagnachmittag zu Gast in der Stadtbücherei Aichtal und begeisterte nicht nur die kleinen Besucher mit seinem Programm.

 

Schlicht gekleidet mit weißen Hemd und schwarzer Hose betritt er die Bühne und begrüßt sein Publikum cool mit „Hi“. Sofort interagiert er mit den Mädchen und Jungen, macht sie neugierig auf seinen besten Freund Fritz. Mit ihm wagt er den Todessprung, aber nicht ohne die Hilfe und den vollen Einsatz der Kleinen. Es wird gezählt und gekreischt was das Zeug hält, um Fritz, den pinken Flummi aus dem Koffer und aus seiner Reserve zum waghalsigen Todessprung zu animieren. Die gelben Zwillinge unterstützen ihn dabei. Ohne viel Klaumauk, ohne aufwendiges Equipment fasziniert Schneller sein Publikum.

Mit spontaner Improvisation bindet er die Kinder ins Geschehen mit ein, holt sich Helfer auf die Bühne, nicht nur um sich Spiegeleier zu zubereiten. Mit der Bratpfanne gilt es die rohen Eier einzufangen. Verblüfft hallt es aus dem Publikum: „das sind ja richtige Eier!“ worauf Schneller kontert: „Ja meinste, ich es Plastikeier?“ Die Lacher sind auf seiner Seite. Egal, ob er mit der Höllenmaschine Einrad über die Bühne fegt, darauf Luftgitarre spielt oder Autorennen fährt. Er lässt die Kinder gerne über ihn lachen. Lachen sie zu laut, holt er sie sich einfach auf die Bühne und dreht den Spieß um. Hier hat er das sagen, stellt seine Fragen an die Mädchen und Jungen und bindet sie spontan in sein Theaterstück ein. Jeder bekommt seine Rolle, auch das Publikum. Zu komisch, wenn der menschliche Vorhang aufgeht oder der Mond zusammen mit der Sonne untergeht. Die Umsetzung vom Impro-Bühnenstück „Fuchs und Hase sagen sich gute Nacht“ wirkt so komisch und surreal, das vor Lachen kein Auge trocken bleibt.   
Schneller hat das richtige Gespür für sein Publikum. Seine ruhige interagierende Art ist dabei wohltuend, weil er auf die Kinder eingeht und sie ernst nimmt. Er reflektiert sein Publikum und setzt etwaige Befindlichkeiten spontan, aber behutsam, in seinem Programm um. Dabei wirkt er nie aufdringlich und der Erfolg gibt ihm Recht, wenn nicht nur die Kleinen, sondern auch die Erwachsenen in seiner Show fast Muskelkater vom Lachen bekommen.

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