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Sebastian Kurz mit "Kroatischem Heimatpreis" geehrt

Bürgermeister Sebastian Kurz und Generalkonsul Ivan Sablic
(Foto: Ivan Bulaja)
Bürgermeister Sebastian Kurz und Generalkonsul Ivan Sablic
(Foto: Ivan Bulaja)

(pm) Große Ehre für Sebastian Kurz: Der Bürgermeister von Aichtal wurde diese Woche im Generalkonsulat der Republik Kroatien für sein besonderes Engagement für die Republik Kroatien ausgezeichnet. Kroatiens Generalkonsul Ivan Sablic und Konsul Ivan Bulaja überreichten dem Aichtaler Schultes den „Kroatischen Heimatpreis“.

Mit dem Preis werden eigentlich kroatisch-stämmige Personen ausgezeichnet, die ihr Heimatland in den verschiedenen Regionen der Welt würdig repräsentieren. Auch Real Madrids Luka Modric gehörte schon zu den Preisträgern. Die jährliche Verleihung des „Kroatischen Heimatpreises“ der kroatischen Tageszeitung „Ve?ernji list“ ist das bedeutendste gesellschaftliche Ereignis für in Europa lebende Menschen mit kroatischen Wurzeln. Zu den bisherigen Preisträgern gehören prominente Personen wie die Fußballer Ivan Rakiti?, Ivan Periši?, Andrej Kramari?, der Handballer Domagoj Duvnjak oder der Schauspieler Miroslav Nemec.

Die Geschichte des Heimatpreises geht auf das Jahr 2006 zurück. Die Idee stammt von Stipe Pu?a, dem Redakteur der ausländischen Ausgabe der meistgelesenen kroatischen Zeitung. Er organisiert die feierliche Veranstaltung, deren Ziel es ist, eine Brücke der Zusammengehörigkeit zwischen den hier lebenden Kroaten und ihrem Heimatland, aber auch zwischen Kroatien und Deutschland zu schlagen. Die Veranstaltung und die Wahl erfreuen sich bei den Kroaten in der Ferne sehr großer Beliebtheit, denn sie selbst können als Leser der „Ve?ernji list“ Kandidaten nominieren, für sie stimmen und diesen somit zur Auszeichnung verhelfen. Aichtals Bürgermeister wurde vom kroatischen Generalkonsul Ivan Sablic nominiert.

Nach einem schweren Erdbeben in der Region Banovina organisierte Kurz zwei Hilfskonvois für das Krisengebiet mit. Sechs Monate später überführte der Aichtaler Schultes zusammen mit weiteren Feuerwehrleuten aus dem Landkreis Esslingen zwei Feuerwehrfahrzeuge in die Stadt Glina. Die Einsatzfahrzeuge wurden von der Stadt Esslingen und der Gemeinde Neckartailfingen gespendet. Kurz betonte bei der Übergabe im Konsulat der Republik Kroatien, dass er den Heimatpreis stellvertretend für die vielen Helferinnen und Helfer entgegennehme, welche die Hilfsaktion maßgeblich unterstützt haben. Insbesondere dankte Kurz der Aichtaler Familie Cacic, welche den ersten Spendenaufruf initiiert hatte sowie Aichtals Stadtrat Jugoslav Luki? und dem Feuerwehrkommandant Christian Bader für die gemeinsame Organisation des großen Hilfskonvois. Damals brachten über 50 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus dem gesamten Landkreis Esslingen über 100 Tonnen Hilfsgüter in das Erdbebengebiet.

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