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Jungwild

Wildscheuchen und mähen von Innen nach Aussen
Wildscheuchen und mähen von Innen nach Aussen
Abwarten bis  gemäht wurde
Abwarten bis gemäht wurde

Jährlich sterben schätzungsweise 500.000 Jungtiere durch das Mähen von Wiesen. Sehr viele Tiere werden durch den Mähvorgang so schwer verletzt und verstümmelt, dass sie langsam und qualvoll sterben, wenn sie nicht vom Jäger erlöst werden.
 
In den Monaten Mai und Juni werden die Rehkitze geboren. Die Rehgeiß legt ihre Jungen, meistens zwei, im hohen Gras ab und sucht sie dort während der ersten Wochen immer nur kurz zum Säugen auf. Bei Gefahr drückt sich das Rehkitz und ist, dank seinem gefleckten Fell und des geringen Eigengeruches, gegen natürliche Feinde gut geschützt.
Keinen Schutz hingegen bietet dieses Verhalten gegen die großen Mähmaschinen.
 
Das schwere Leid und den unnötigen Tod von kleinen Rehkitzen kann man mit relativ einfachen Mitteln entgegengewirkt werden:
 
Steht die Mahd bevor, sollten in den betroffenen Wiesen am vorherigen späten Abend Pfosten mit Papier- oder Plastiksäcken in Abständen von ca. 30 - 40 m aufgestellt werden.
Bewährt hat sich auch das kurze Anmähen von Teilstücken (z. B. 1 x längs, 1 x quer) in der Mitte der Wiese am Abend vorher. Grundsätzlich sollte die Wiese immer von innen nach außen gemäht werden, damit die Tiere nach außen flüchten. 
  
Durch diese Maßnahmen werden die Rehmütter beunruhigt und führen ihren Nachwuchs meistens aus dem Gefahrenbereich - sobald wieder Ruhe eingekehrt ist.
 
Einen neuen Weg versuchen der Jäger Hubert Rau und Drohnenpilot Uli Joos aus Grötzingen zu gehen und bieten den Landwirten an, die Wiesen morgens kurz vor dem Mähen, mit einer Drohne abzusuchen, die mit einer Wärmebildkamera ausgestattet ist. Ideal ist das Absuchen und das direkt anschließende Mähen nach Tagesanbruch, da die Wärmekamera, dann am zuverlässigsten arbeiten kann.
 
Stücklesbesitzer die Ihre Stückle nur Mähen und das Mähgut einfach liegen lassen, sollten lieber bis Ende Juli mit dem Mähen warten, da dann das Setz- und Brutgeschäft unserer heimischen Tierwelt, größtenteils abgeschlossen ist und die Jungtiere bereits selbstständig sind. Außerdem bietet die hohe und oft blühende Wiese einen wunderbaren Lebensraum für Insekten und andere Kleinlebewesen.
 
 
bwhr

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