Stadt Aichtal

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Thema Busverkehr

Aufgrund der anhaltenden Probleme im Busverkehr, insbesondere im Schülerbusverkehr, trafen sich die Bürgermeister der Städte Filderstadt und Aichtal am 21. Januar 2020 zu einem Runden Tisch in Filderstadt. Anwesend waren außerdem die Erste Landesbeamtin Dr. Marion Leuze-Mohr, Vertreter der Schulen und des Gesamtelternbeirats sowie des Jugendgemeinderats, weitere Vertreter des Landratsamts, der Stadtverwaltungen und die Vertreter der Busfirmen Melchinger und Friedrich-Müller-Omnibus. Der Runde Tisch fand in einer offenen und sachlichen Atmosphäre statt, so dass jeder mit seinen Argumenten zu Wort kommen konnte. Dies führte letztlich auch zu verbindlichen Zielen und Lösungen.
Frau Dr. Leuze-Mohr und der Leiter des Kommunalamts, Herr Klaus Neckernuß stellten für das Land-ratsamt Esslingen zunächst die wesentlichen Inhalte der sogenannten Linienbündelausschreibung und die rechtlichen Zusammenhänge des Vergabeverfahrens dar. Sodann erfolgte ein ausführlicher Austausch. Schlussendlich konnten zum Ende hin zwei konkrete Ergebnisse festgehalten werden, weitere sind konkret in Planung.
So haben für das sogenannte Linienbündel 1 (Filderstadt)  im Landkreis Esslingen die beteiligten Unternehmer Melchinger und FMO eine neue Kommunikationsebene eingerichtet, die sicherstellen soll, das es zu einer Unterstützung kommt, wenn auf Seiten des Subunternehmers Fahrzeuge oder Fahrer fehlen sollten. Dieses System greift auf diesen Linien bereits seit Anfang Januar.
Im Linienbündel 11 (Aichtal und Umgebung)wird die Firma Melchinger ab dem 1.2.2020 mit zwei Subunternehmern arbeiten, um Kapazitäten zu erhöhen und Engpässe bei Fahrzeugen und Fahrern aufzufangen. Dadurch sollen 3-4 Busse mehr zum Einsatz kommen. "Ziel muss es sein, dass spätestens zum 1. Februar 2020 keine Busausfälle mehr vorkommen“, darüber waren sich alle Beteiligten einig.
 
Weitere geplante Maßnahmen sind:

  • Um die Pünktlichkeit der Busse zu unterstützen, wird die Stadt Filderstadt weitere Maßnahmen ergreifen, die insbesondere die Busbeschleunigung betreffen.
  • Die teilweise fehlerhaften oder falschen Buslinienanzeigen in den Bussen selbst werden kurzfristig korrigiert. Das haben die beteiligten Unternehmen ebenfalls zugesagt.
  • Alle Beteiligten waren sich darüber einig, dass die Beschwerdekommunikation verbessert werden muss. Dies soll auch dabei helfen, Verständnis für bestehende Schwierigkeiten zu schaffen. Hierzu gehört beispielsweise, dass das Unternehmen mitteilt, aus welchen Gründen ein Bus ggf. zu spät kommt. Dies waren in der Vergangenheit z.B. Baustellen, Glatteis, Verkehrsunfälle auf der Strecke, aber auch kurzfristige Fahrerausfälle durch Krankheit. Dazu wird sich Anfang Februar aus dem Runden Tisch heraus eine kleine Arbeitsgruppe zusammenfinden, um die Kommunikationsstrukturen für die Zukunft festzulegen mit dem Ziel, ein Konzept zu entwickeln, das eine verlässliche Kommunikation zwischen den Schulen, ÖPNV-Nutzern und Busunternehmen ermöglicht.
  • Darüber hinaus wurde vereinbart, den Runden Tisch in drei Monaten zu wiederholen, um festzustellen, ob die angekündigten Verbesserungen umgesetzt wurden bzw. wo weitere Verbesserungen in allen Bereichen eines funktionierenden und attraktiven Busverkehrs in Filderstadt und Aichtal sowie in der Verbindung zu den Nachbarkommunen erforderlich sind.

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