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Flüchtlingsarbeit in Aichtal

Wenn ein Flüchtling in Deutschland ankommt, wird er nach einem bestimmten Schlüssel auf eines der Bundesländer verteilt und kommt in eine Landeserstaufnahmeeinrichtung (LEA). Von dort aus wird er weiterverteilt auf einen Landkreis. Er kommt in eine Gemeinschaftsunterkunft, für die der Landkreis zuständig ist. Im Oktober 2015 wurde die Gemeinschaftsunterkunft in Aich in Betrieb genommen. Zunächst waren bis zu 300 Flüchtlinge in der ehemaligen Fabrikhalle untergebracht. Inzwischen sind es nur noch rund 75 Personen aus 15 unterschiedlichsten Nationen (Stand Januar 2018).

Ein Flüchtling darf maximal 2 Jahre in einer Gemeinschaftsunterkunft wohnen. Danach oder wenn er eine Aufenthaltserlaubnis bekommen hat, darf er sich eine eigene Wohnung suchen. Gelingt ihm das nicht kommt er in die Anschlussunterbringung der Stadt. Hierfür werden die städtischen Wohnungen genutzt, aber auch Wohnungen angemietet.

Falls Sie leerstehenden Wohnraum zur Verfügung stellen möchten, setzen Sie sich gerne mit dem Bürgermeister, Lorenz Kruß, in Verbindung.

Aichtal hat eine Integrationsmanagerin mit 50% eingestellt, um die Integration bestmöglich zu unterstützen arbeitet sie eng mit dem Ehrenamt und anderen Akteuren zusammen.

Der Runde Tisch Flüchtlingsarbeit Aichtal egnagiert sich unter dem Dach der evangelischen Kirche Grötzingen ehrenamtlich für die Flüchtlinge.

Kontakt

Stadt Aichtal
Waldenbucher Straße 30
72631 Aichtal

Fon: 07127 5803-0
Fax: 07127 5803-60
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