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![]() Brücke 1Im Detail
Talstraße 19 Anzahl der Gruppen: Offener Kindergarten
Erzieherinnen: Schwerpunkte und Ziele: Der Name dieses Kindergartens ist 1993 während eines gemeinsamen Projektes des damals noch 2-gruppigen Kindergartens entstanden. Mit dem neu erworbenen „Weltensegler“ „Fietje“ sind die Gruppen mit 52 Kindern an Bord zu einer über 2 Jahre dauernden Seereise aufgebrochen. Zu diesem Zweck wurde der Eingang des Kindergartens kurzerhand in eine Landungsbrücke des Hamburger Hafens umfunktioniert, von wo aus die Reise begann. Ein findiger Fotograf hat dann erstmals „Brücke 1“ als Adresse auf seiner Postsendung angegeben. Die Idee war sehr gut und das leidige Thema mit der Hausnummer war nun auch endlich geklärt. Für den Kindergarten hat der Name inzwischen auch eine symbolische Bedeutung. Schließlich ist der Kindergarten der erste Landungssteg in einem fremden Hafen, nachdem ein Kind seinen vertrauten Heimathafen/Familie zum ersten Mal verlässt, um ohne Eltern auf Entdeckungsreise zu gehen und sich auf neue Erfahrungen einzulassen. In den vergangenen 10 Jahren entwickelte sich der Kindergarten vom Kindergarten mit offener Gruppenarbeit zum offenen Kindergarten. Die einzelnen Gruppenräume wurden mit tatkräftiger Unterstützung der Eltern in Funktionsräume umgestaltet. Neben den üblichen Spiel- und Erfahrungsbereichen gehören nun ein Bewegungsraum, eine Mal- und Bastelwerkstatt und ein Experimentier- und Wahrnehmungsbereich zum erweiterten Angebot an die Kinder. „Hilf mir es selbst zu tun“, dieser Leitsatz Maria Montessoris spielt eine zentrale Rolle in der päd. Konzeption. Selbstständigkeit ist die Grundlage für Selbstbewusstsein. Selbstständige, eigene Erfahrungen zu machen, zu experimentieren und auszuprobieren, sind Voraussetzung dafür, Neues zu entdecken und Zusammenhänge mit allen Sinnen zu erfahren und zu begreifen. Von ganz besonderer Bedeutung für die Einrichtung ist neben der Arbeit mit den Kindern auch eine konstruktive und enge Zusammenarbeit mit den Eltern. Neben Elternabend, Elterneinzelgesprächen und Elternbeirats-Erzieherinnengesprächen wird von den Erzieherinnen ein Aufnahmegespräch für neue Eltern veranstaltet. Dabei werden die Eltern, vor Aufnahme ihrer Kinder, über die Konzeption des Kindergartens, den Tagesablauf u.a. Wissenswertes informiert. Eltern haben außerdem die Möglichkeit, einmal jährlich sowie nach Absprache im Kindergarten zu hospitieren. Nicht zuletzt gehört auch die Zusammenarbeit mit anderen Institutionen, wie z. B. Kindergartengesamtelternbeirat, Schulen, Frühförderstelle, Ergotherapiepraxen, Sprachheilkindergarten, Kirchengemeinde und natürlich die Zusammenarbeit mit dem Träger zum Aufgabenbereich. |
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