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![]() RudolfshöheIm Detail
Uhlbergstraße 24 Gruppen: Eine Regelgruppe und eine Kleinkindgruppe
Erzieherinnen Regelgruppe: Elisabeth Gröber, Valerie Sehallat-Mack Kleinkindgruppe: Judith Beck, Annelie Stierle und Marion Wagner
Schwerpunkte und Ziele: Wir verstehen unser Kinderhaus als Bildungseinrichtung, die eine kindzentrierte, familienergänzende und individuelle Entwicklungsbegleitung von verschiedensten Kindern durch verbindliches Fachpersonal ermöglicht.
Zur Umsetzung dessen liegen unsere Schwerpunkte wie folgt:
Kinder sind von Geburt an aktive Mitgestalter ihrer Bildung und Entwicklung und erarbeiten sich durch Eigenaktivität ein Bild von der Welt, sich selbst und anderen. Sie sind wissbegierige Forscher, die ihre Welt mit allen Sinnen entdecken und sich – mit dem Rückhalt der Bezugsperson – Schritt für Schritt ausprobieren möchten. Kinder lernen unermüdlich durch Zuhören, Beobachtung und Imitation. Sie lernen mit allen Sinnen und brauchen zwischendurch Ruhepausen, um die vielen Eindrücke zu verarbeiten. Kinder in den ersten drei Lebensjahren leben in einer intensiven Gefühlswelt, reagieren impulsiv, unmittelbar und brauchen verlässliche Partner, die sie bei der Bewältigung ihrer Gefühle angemessen unterstützen. Die pädagogische Arbeit und der Tagesablauf unterscheiden sich von dem der 3-6 jährigen. Kinder unter 3 Jahren fordern ein hohes Maß an Zuwendung, Geborgenheit und Befriedigung ihrer körperlichen und emotionalen Bedürfnisse. Die pflegerischen Aufgaben, Schlaf- und Essenszeiten bestimmen den Tagesrhythmus. Der Eingewöhnung lassen wir in unserem Kinderhaus eine besondere Bedeutung zukommen. Mit den Eltern wird individuell vereinbart, in welcher Zeitspanne dies erfolgen soll (nach dem „Berliner Eingewöhnungsmodell“). Denn nur durch eine gelungene Bindung kann Bildung erfahren werden.
(angelehnt an die wichtigsten „Prinzipien zur Stützung von Lernvorgängen“ nach Peter Thiesen – steht im Kindergarten zur Verfügung) Unser Alltag ist geprägt durch pädagogische Leitideen wie das Lernen, selbständig zu handeln und Bezüge zur alltäglichen Lebenswelt herzustellen. Dies kann wie folgt aussehen: - Raum schaffen für Projekte
Mit der Erziehung der Kinder zur Selbständigkeit legen wir einen Grundstein zum eigenständigen Handeln. In der Praxis: - Im Freispiel freie Wahl der Funktionsbereiche
Ein Ziel unserer Arbeit ist es, den Kindern einen Zugang (mit viel Bewegung verbunden) zu ihrem natürlichen Lebensraum zu verschaffen. In der Praxis: - Wöchentlicher Naturtag
Aus dem Orientierungsplan, Seite 83: „Ein Kind, das singt, ist wie das sprudelnde Wasser einer Quelle oder wie eine aufblühende Blume beim Sonnenaufgang eines schönen Frühlingsmorgens. Es singt, weil Freude in ihm wohnt, eine unaussprechliche Freude voller Lachen und voller Gesang.“ (Fernand Maillet) Um die Sprachlust der Kinder aufrechtzuerhalten, versuchen wir dieser in verschiedenen Formen entgegenzukommen. Wir unterstützen dies alltäglich mit Instrumenten, mit Gesang und begleiten stimmlich unser Tun. Diese verschiedenen musikalischen Angebote geben dem Kind die Freiheit, sich seinen Bedürfnissen entsprechend auf das Musikalische einzulassen.
Unser Snack soll zu einer ausgewogenen Ernährung der Kinder beitragen. Schon früh können sie dadurch schmackhaftes und gesundes Essen kennen und schätzen lernen. Die Kinder lernen durch das regelmäßige Mitwirken mit allen Sinnen das Zubereiten und den Umgang mit Lebensmitteln. Das gemeinsame Essen verführt manchen zur Versuchung, bislang unbekannte Speisen zu probieren. Durch die engagierte Elternschaft genießen wir hoffentlich noch lange Zeit unseren gelungenen Snack.
Bildung beginnt nicht erst im Kindergarten. Schon von Geburt an haben die Eltern die Verantwortung das Kind zu einer eigenverantwortlichen und selbstbewussten Persönlichkeit zu erziehen. Auch während der Kindergartenzeit bleibt die Familie der wichtigste Bildungsraum des Kindes.
Sollten Sie als Eltern Fragen haben, können Sie uns gerne nachmittags im Kindergarten besuchen. Dann können wir vor Ort diese Fragen transparent machen. |
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