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Wildtiere im Wohngebiet

- Wie verhalte ich mich richtig
(tab) Nicht nur neue Einkaufsgebiete drängen auf die grüne Wiese. Hier werden auch immer mehr Baugebiete ausgewiesen, neue Häuser entstehen. Wildtiere verlieren mehr und mehr ihren natürlichen Lebensraum. Um überleben zu können, sind sie erfinderisch und suchen Alternativen. Das ist einer der Gründe, weshalb, Fuchs, Marder und Dachs immer mehr den Wohnraum des Menschen erobern und zwischenzeitlich keine seltenen Gäste mehr im Garten sind. Der andere ist, hier finden sie ein reichhaltiges Nahrungsangebot. Auf diese Weise sparen sie sich lange, mühsame Wege der Futtersuche.

Vorbeugen, damit es nicht so weit kommt (Bild: pixabay)
Vorbeugen, damit es nicht so weit kommt (Bild: pixabay)

Bejagt werden dürfen diese Tiere in Wohngebieten nicht, denn es ist zu gefährlich und rechtlich deshalb nicht erlaubt.

Was aber kann der Einzelne machen, um Wildtiere von Garten oder Haus fernzuhalten?

Gut ist es bereits im Vorfeld aktiv zu werden, damit die Tiere gar keine Lust haben sich anzusiedeln. Dazu gehört, im  Garten keine Früchte liegen zu lassen, das heißt reifes Obst ernten, heruntergefallenes auflesen. Keinen offenen Kompost anlegen, sondern einen abdeckbaren. Immer darauf achten, dass sowohl Kompost als auch Mülleimer gut verschlossen werden. Niemals Speisereste wie Knochen oder Fleisch im Kompost entsorgen. Auch das Schälchen Katzenfutter im Garten oder auf der Terrasse trägt dazu bei, dass Fuchs, Marder und Co sich in der Umgebung des Menschen immer wohler fühlen. Darum Katze und Hund in der Wohnung füttern. Denn wer sagt, dass die Schälchen von Miez und nicht vom Fuchs geleert wurden? Wenn es unbedingt sein soll, dass der Haustiger draußen gefüttert wird, das Futter nur unter Aufsicht bereitstellen und das Schälchen anschließend wieder wegräumen.
Gerne gelangen die Wildtiere über kaputte Scheiben, durch vorhandene Löcher oder Risse im Mauerwerk ins Gebäude oder nisten sich in Hohlräume unter Terrassen ein. Bei Waschbären ist auch der Kamin als Einstieg beliebt. Deshalb Schäden am Haus gleich reparieren, damit die Tiere erst gar nicht eindringen können. Ein engmaschiger in den Boden eingelassener Zaun versperrt den meisten Vierbeinern den Weg aufs eigene Grundstück.

Was aber, wenn sie es doch geschafft haben in den Garten oder auf den Dachboden zu kommen. Wie bringt man die Wildtiere wieder los?
Sowohl Fuchs als auch Marder, Dachs und Waschbär sind lärmempfindlich. Sie können mit lauter Musik, einem schrillenden Wecker oder andere Geräusche vertrieben werden. Beim Waschbär ist eine Dauerbeschallung nötig, wenn er bereits den Dachboden belagert, außerdem mag er kein helles, grelles oder flackerndes Licht.
Wirksam sind bei Marder, Dachs und Waschbär auch unangenehme Gerüche. Sie mögen den Duft von Hunden nicht, deshalb kann versucht werden, ihnen den Aufenthalt mit Hundehaaren oder durch Mottenkugeln bzw. Urinsteine zu verleiden, damit sie das Feld räumen.
Erst wenn die Tiere verscheucht wurden und sich dort auch kein Nachwuchs mehr und keine weiteren Tiere aufhalten, sollten die Zugänge gut verschlossen werden, damit die Wildtiere keine Chance haben erneut einzudringen.
Doch egal was genau unternommen wird, um Fuchs, Waschbär und Co. zu vergraulen, es ist der persönliche Kontakt und das Anfassen der Wildtiere zu vermeiden. Zwar ist Deutschland seit 2008 tollwutfrei, dennoch können die Vierbeiner andere Krankheiten übertragen und vor allem beißen. Deshalb immer Abstand wahren und mit einen Besen oder Stock das Tier auf Distanz halten.


Für weitere Fragen steht Wildtierschützer Hubert Rau gerne zur Verfügung: Telefon 0 71 27/ 5 06 31

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