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Kinderhaus "Im Weckholder" mit dem begehrten Hugo-Häring-Preis ausgezeichnet

v.l.: Diplomingenieur Christof Simon, Freie Architekten BDA, Projektleiterin Claudia Pfeiffer, erste stellvertretende Bürgermeister Jost W. Fuhr
v.l.: Diplomingenieur Christof Simon, Freie Architekten BDA, Projektleiterin Claudia Pfeiffer, erste stellvertretende Bürgermeister Jost W. Fuhr

(tab) Bereits seit einem Jahr haben die Kinder ihre Tagesstätte „Im Weckholder“ in Beschlag genommen und fühlen sich in der neuen Einrichtung sichtlich wohl. Auch wenn das Gebäude im Vergleich zu anderen Einrichtungen architektonisch sehr schlicht gehalten ist, erfüllt es trotzdem alle modernen Anforderungen. Die nach dem neusten pädagogischen Konzept entwickelte Einrichtung bietet jede Menge Entfaltungsmöglichkeiten. Es ist ein Kinderhaus entstanden, das kaum einen Wunsch offen lässt und mit hoher Qualität auf die Ansprüche des Nachwuchses eingeht, keine Selbstverständlichkeit für eine Stadt in dieser Größenordnung. Doch die Stadt Aichtal entschied sich für dieses Projekt, um in die Zukunft der Kinder zu investieren und ihnen einen optimalen Start ins Leben zu bieten.
 
Dass die Stadt mit diesem architektonischen und pädagogischen Konzept richtig liegt, zeigt auch die Resonanz, die das Gebäude von Anfang an erzeugt. Seit seiner Fertigstellung wurde das Gebäude von zahlreichen Architekten, Vertretern von Städten und Gemeinden und pädagogischen Fachkräften besichtigt.
  
Am Freitag, 13. Oktober 2017,  wurde dem Architekten des Kinderhauses „Im Weckholder“ Herr Diplomingenieur Christof Simon, Freie Architekten BDA, Stuttgart, und seiner Projektleiterin Claudia Pfeiffer vom Bund Deutscher Architekten, Landesverband Baden-Württemberg, die Hugo-Häring-Auszeichnung 2017 verliehen. Diese Auszeichnung gilt jedoch nicht nur dem Architekten sondern auch dem   Bauherren. Anstelle des terminlich verhinderten Bürgermeisters Lorenz Kruß nahm deshalb der erste stellvertretende Bürgermeister Jost W. Fuhr an diesem Abend auch die Auszeichnung für die Stadt Aichtal  entgegen. Architekt und Stadt erhielten eine Urkunde und eine Plakette, die in Kürze am Gebäude angebracht wird.
 
 
Hugo Häring  (1882 – 1958) gilt als einer der wichtigsten Initiatoren des Neuen Bauens. Seine Beobachtungen und Gedanken zur Baukunst gehören zu den wesentlichen Grundlagen der Organischen Architektur, die besonders der Architekt Hans Scharoun (etwa bei der Berliner Philharmonie) aufgriff. Nach ihm ist der seit 1969 verliehene Preis für vorbildliche Bauwerke benannt. 
 
Die  Auslobung der Hugo-Häring-Auszeichnung 2017 stellt die erste Stufe des Auswahlverfahrens zum Hugo-Häring-Landespreis 2018 dar. Der Hugo-Häring-Landespreis ist der bedeutendste baden-württembergische Architekturpreis, der seit 1969 in dreijährigem Rhythmus an Architekten und Bauherren für ihr gemeinsames Werk verliehen wird. Teilnahmeberechtigt sind alle Architekten und Bauherren. Eingereicht werden können Bauwerke in Baden-Württemberg, die in den letzten zehn Jahren fertiggestellt wurden: Gebäude, Gebäudegruppen, Ingenieurbauten und städtebauliche Anlagen.
 
Das ausgezeichnete Kinderhaus „Im Weckholder“  nimmt daher im Folgejahr auf Landesebene am Auswahlverfahren zum Hugo-Häring-Landespreis 2018 teil und wird in Band 12 der Buchreihe Architektur in Baden-Württemberg veröffentlicht.
 
Für Architekt Simon ist das Kinderhaus „Im Weckholder“ bereits das 3. Gebäude in diesem Jahr, für das er eine Hugo-Häring- Auszeichnung erhalten hat.

(Bilder: Fuhr)
(Bilder: Fuhr)

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