Stadt Aichtal

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Zum Kastanienblütenfest in Sümeg

Támas Tóth ehemaliger Sümeger Bürgermeister und Mitbegründer der Partnerschaft stellt seinen Rotwein vor
Támas Tóth ehemaliger Sümeger Bürgermeister und Mitbegründer der Partnerschaft stellt seinen Rotwein vor

(tab) In der Region rund um den Plattensee blühen Anfang Mai die Kastanienbäume. Grund genug für Aichtals ungarische Partnerstadt Sümeg, den zahlreichen weiß und rosa blühenden Bäumen ein eigenes Fest zu widmen, das Kastanienblütenfest. Es findet dieses Jahr bereits zum dritten Mal statt. Eingeladen ist auch eine kleine Delegation aus Aichtal, um gemeinsam zu feiern und die ungarische Stadt etwas besser kennenzurlernen, aber auch, um die bereits entstandenen Freundschaften weiter zu vertiefen. Von Freitag bis Sonntag erwartet die deutschen Gäste ein abwechslungsreiches Programm. Den Auftakt macht am Freitagabend eine Weinprobe in einem der ältesten Weinkeller der Gegend. Er wird zum ersten Mal im 15. Jh. erwähnt. Dorthin lädt Sümegs Bürgermeister Lázló Végh und der Gemeinderat die vier Gäste aus Aichtal ein. Sieben Weiß- und zwei Rotweine aus Sümeg und Umgebung werden vorgestellt. Agraringenieur und Winzer Márk Egly erzählt ihre Geschichten, auf welchen Böden sie reifen und welche Geschmacksnoten sie entfalten, von vanillig bis erdig ist jeder Geschmack vertreten. Den Anfang macht ein Sekt hergestellt nach Champagner Art aus dem Hause Vince Ramassetter, im 19 Jh, einer der größten Weinhersteller in der Region. Den ersten ungarischen Sekt nach Champagner Art produziert 1806 der Kellermeister Lajos Rosti. Von den Sümegern wird das Verfahren danach optimiert.

Peter Brüggemann und Sümegs Bürgermeister Lázló Végh genießen die Weinprobe
Peter Brüggemann und Sümegs Bürgermeister Lázló Végh genießen die Weinprobe


Die Weine aus Ungarn sind längst keine Geheimtipps mehr. Vor allem die Region um Sümeg produziert hervorragende Weißweine, die weit außerhalb des Landes bekannt sind.
 
Die Burg

Sümegs Wahrzeichen: die Burg
Sümegs Wahrzeichen: die Burg

Die Besichtigung des Wahrzeichens der Partnerstadt, die Burg steht am Samstagvormittag auf dem Programm. Zu Fuß geht es den kurzen, aber relativ steilen Weg hinauf.

Blick von der Burg
Blick von der Burg

Für die Aufstiegsmühe wird der Besucher mit einem atemberaubenden Panorama entschädigt. Ganz Sümeg ist von dort oben zu sehen und der Blick reicht sogar bis zum Plattensee.

Die Küche im Mittelalter
Die Küche im Mittelalter
So wird die Süßspeise Kürtös Kalács hergestellt
So wird die Süßspeise Kürtös Kalács hergestellt

Bereits in den 1960ern wurde mit der Renovierung der Burg begonnen, die zum ersten Mal nachweislich 1318 erwähnt wurde. Zwischenzeitlich erzählen die Gemäuer die Geschichte und das Leben auf der Burg über nachgestellte Szenen des Mittelalters und über restaurierte Einrichtungsgegenstände. Noch mehr über die Vergangenheit verraten die aufgestellten mehrsprachigen Informationstafeln. In einem Teil der nostalgischen Küche wird eine beliebte Süßspeise „Kürtös Kalács“, ein Baumkuchen aus Hefeteig mit Zucker und Zimt, auf traditionelle Weise gebacken. Der Duft ist genauso lecker wie der kleine Kuchen, den man unbedingt probiert haben muss.

Das Leben der Ritter
Das Leben der Ritter
Der Burggarten
Der Burggarten

Kastanienblütenfestival

Ein Geschenk an die Gastgeber
Ein Geschenk an die Gastgeber
Blühende Kastanien
Blühende Kastanien

Rund um den Bischofspalast findet das zweitägige Kastanienblütenfest statt. Die Jungen und Mädchen haben ihren Spaß beim Springen in der Hüpfburg, die ganz Kleinen beim Karussellfahren in Weidekörben oder bei der Zugfahrt. Nicht nur für die Kleinen ist der Bummelzug, der zur Rundfahrt durch die Stadt einlädt. Rund um den Bischofspalast locken zahlreiche Stände mit ungarischen Spezialitäten wie Langos zum Essen ein.

Bürgermeister Lázló Végh begrüßt die Aichtaler Gäste und freut sich über deren Besuch
Bürgermeister Lázló Végh begrüßt die Aichtaler Gäste und freut sich über deren Besuch
Peter Brüggemann bedankt sich auch im Namen der anderen Teilnehmer auf ungarisch für die Einladung
Peter Brüggemann bedankt sich auch im Namen der anderen Teilnehmer auf ungarisch für die Einladung

Einer der Höhepunkte des Tages ist die Motorad-Show. Los geht es mit einem Corso. Rund 140 verschiedene Motorräder vom kleinen Mofa bis hin zur edlen Harley knattern und dröhnen durch die Hauptstraßen der Stadt. Sie geben den Startschuss für eine Stunt-Show in der Nähe des Gymnasiums. Hautnah fast, ohne Absperrung, erleben die am Straßenrand dicht an dicht stehenden Zuschauer Motorradfahren für Fortgeschrittene. Kühn stehen die Biker mal auf dem Sattel der PS starken Maschine oder umkreisen mit dem Zweirad tänzelnd und fast freihändig ihre Partnerin. Selbst vor Feuer auf der Straße schrecken sie nicht zurück und sausen auf dem Vorderrad, oder auf dem Hinterrad über das Hindernis hinweg und überraschen mit vielen weiteren Kunststücken.

Motorrad-Corso durch Sümeg
Motorrad-Corso durch Sümeg
Keine Angst vor Feuer
Keine Angst vor Feuer

Mit dem Auftritt der Rockband „Karthago“ erreicht das Fest am Samstagabend seinen Höhepunkt. Bis auf den letzten Platz sind die Bänke belegt, kaum ein Stehplatz ist zu finden. Von kleinen Kindern über Teenager bis hin zu den Senioren, alle möchten die berühmte Rockband aus den 1980er Jahren live erleben. Mit den einstigen Hits heizen sie die Stimmung auf und lassen die Gäste bis in den Morgen feiern.

Vorgruppe von Karthago: Der Musikverein Sümeg
Vorgruppe von Karthago: Der Musikverein Sümeg
Endlich auf der Bühne: Karthago
Endlich auf der Bühne: Karthago
Alle wollen Karthago sehen
Alle wollen Karthago sehen

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Waldenbucher Straße 30
72631 Aichtal

Fon: 07127 5803-0
Fax: 07127 5803-60
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