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Kein Stuhl mehr frei

(wm) Wenn im Ochsenareal in Aich jeder Stuhl in den Saal geschafft wird und dieser aus allen Nähten platzt, muss etwas Besonderes geboten sein. So am vergangenen Freitagabend als bei der Veranstaltungsreihe Kultur.Live schon zum zweiten Mal Covering Voices zu Gast war. Die beiden Musiker, Norbert Mautsch und Matthias Lohr, begeisterten mit ihren Stimmen, Gitarren und jeder Menge Charme das Publikum.
Das Duo bringt nicht nur jeden Fuß zum Mitwippen sondern auch ein klangvolles Schmankerl auf die Bühne. Neben dem musikalischen Vorbild der Everly Brothers gab es Musik ab den 50er Jahren, wie die Beatles oder die Rolling Stones. So blitzten sicher nicht nur bei einer Besucherin Jugenderinnerungen an die Zeit mit 14 Jahren in der Disco auf. Auch aktuellere Künstler, wie Bruno Mars und James Blunt reihen sich in das Programm der Band ein.

Seit 17 Jahren ist das Duo nun schon beisammen, was durch die perfekt abgestimmten Lieder und die Bühnenpräsenz deutlich wird. Aber auch die Langjährige Erfahrung mit der Gitarre hat wohl seinen Teil für einen ausgereiften Auftritt dazu beigetragen. So spielt Lohr schon seit 50 Jahren und Mautsch seit ca. der sechsten Klasse Gitarre. Zu dem Instrument ist Lohr gekommen, weil man auf der Flöte keine Beatles spielen könne. Bei einem christlichen Camp hat er dann die ersten Griffe gelernt. Danach hieß es: „Üben, üben, üben! Was man nie verlieren darf ist der Spaß, auch wenn mal etwas schief geht.“ Für viele Lieder brauche man tatsächlich nur drei Akkorde.
Michael Kühnle ein Besucher aus Stuttgart, der über Facebook auf Kultur.Live gekommen ist, beschreibt die Band wie folgt: „Covering Voices ist authentisch und ehrlich. Sie stehen hinter ihrer Musik und spielen nicht das, was das Publikum hören möchte, sondern auch unbekannte Lieder.“ Sein Lieblingshit an diesem Abend war „Every breath you take“ von The Police. Wie die Band meinte „ein Lied für Stalker“.
Aber nicht nur auf diesen Liedtext ging das Duo ein. Auch von Jim Croces “Time in a bottle” wurde der “bezaubernd schöne Liebesbrief” auf Deutsch verlesen:
„Wenn ich Zeit in einer Flasche aufbewahren könnte,
das erste das ich täte, wäre
alle Tage zu bewahren, bis die Ewigkeit vergeht
nur um sie dann noch einmal mit Dir zu verbringen“
 
„Eigentlich sollte man das Konzert von der Krankenkasse bezahlt bekommen, weil man sich hinterher besser fühlt“, hieß es zu Beginn von der Bühne und die meisten Besucher verließen tatsächlich nach der dritten Zugabe bestens gelaunt das Ochsenareal.

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