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Silke Speidel feiert 25-jähriges Dienstjubiläum

Sprachförderung ist nach wie vor ihre Leidenschaft
 
(tab) Sie hat bereits viele Generationen an Jungen und Mädchen im Kindergarten erlebt. Kein Wunder, denn schon seit 1991 ist Silke Speidel bei der Stadt Aichtal als Erzieherin tätig. Direkt nach der Ausbildung führte sie ihr Weg in die Stadt am Schönbuchrand. Dort begann sie im Kindergarten Pfarrgarten. Nun feierte sie im Februar ihr 25jähriges Jubiläum und ist erstaunt, wie schnell die Zeit verging.
Denn auch ihr Sohn ist bereits 18. Er war auch der Grund, weshalb sie 1998 den Pfarrgarten verließ und für dreieinhalb Jahre in Elternzeit ging. Anschließend stieg sie im gleichen Kindergarten wieder mit 40 Prozent ein bis 2006.

In dem Jahr fing sie mit der Sprachförderung an, die nach wie vor ihre Leidenschaft ist. Damals wurden die Jungen und Mädchen noch mit dem AST-Bus aus den verschiedenen Teilorten abgeholt und in den Heubergkindergarten gefahren, um mit den Kleinen im Turnraum zu arbeiten. Schon damals gehörten Sprache und Bewegung eng zusammen, damit die Sprachförderung den Kindern den Weg für die Schule ebnet.
Mit der Zeit stellte sich allerdings heraus, dass der Turnraum im Heubergkindergarten zu häufig belegt war. Dadurch entstand die Idee, die Sprachförderung für die Kinder direkt vor Ort in den Stadtteilen anzubieten. Seit dem findet eine gute Kooperation mit den Schulen statt, stellen sie doch die Räumlichkeiten, aber auch mit der Stadtbücherei Aichtal, die eng mit der Sprachförderung zusammenarbeitet. In den Stundenplänen der Schulen ist die Sprachförderung eng verankert, auch wegen der Wertschätzung. Die Sprachförderung bildet sowohl für die Schulen als auch für die Stadtbücherei eine Brücke, weil den Kindern dadurch die Schule nicht fremd ist.

Rückblickend möchte Speidel nicht in den Kindergartenalltag zurück, weil man hier besser am einzelnen Kind arbeiten kann. Als Erzieherin fehlt im Tagesablauf dazu die nötige Zeit.

Um optimal in der Sprachförderung zu arbeiten haben sie und ihre Kollegin Inge Keuerleber viele Fortbildungen besucht, vor allem in den Bereichen Sprachbildung und Förderung, darunter auch die Qualifikation in Psychomotorik erworben. Die Psychomotorik ist die Grundlage für das Selbstwertgefühl, das wiederum beeinflusst die Sprache und die Bewegung.
Als positiv bewertet Speidel, dass sie von der Stadt immer unterstützt werden und der Weg immer geebnet ist. Aber die Unterstützung kommt auch von den Kolleginnen, sie verzichten an zwei Tagen auf die Kinder, wohlwissend, dass sie eine gute Förderung erhalten. Das ist in Aichtal mit Sicherheit so, denn die beiden haben das Programm selbst gestaltet, gelten damit als Vorbild für andere, weil es das so nirgends gibt. Andere Gemeinden fördern oft nur das Minimum. Dabei dient die Sprachförderung als Grundlage für Lesen und Schreiben, deckt alle Wahrnehmungsbereich ab, in dem sie auch Geschichten, Gedichte, Bilderbücher, Fingerspiele, Singen und genaues Hören umfasst.

Silke Speidel empfindet ihre Arbeit als erfüllend, weil sie aufzeigt wie einfach es für Kinder ist über die Bewegung in der Sporthalle zur Sprache zu finden.

Zu ihren Kolleginnen hat sie ein gutes Verhältnis, auch zu denen, die damals mit ihr angefangen haben und zum Teil nicht mehr hier arbeiten.
Sie hält inne und beschreibt, es ist schön, wenn ich nach all der Zeit wieder Eltern sehe, die selbst einmal bei mir im Kindergarten waren und nun ihre Kinder zu mir bringen.
In ihrer Freizeit ist Speidel auch gerne aktiv, fährt gerne Ski oder Rad und joggt.

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