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Nach der Flutwelle - Aichtal hilft Ban Thung Khrok

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„Wir können viel bewegen,“ stellte Bürgermeister i.R. Klaus Herzog nach zwei Wochen Thailandaufenthalt fest und freut sich, dass Aichtal dem Dorf Ban Thung Khrok, an der Küste gegenüber von Lanta Island gelegen, nun konkret helfen kann.  Bürgermeister Herzog hat seinen Asienurlaub genutzt, um sich Vorort einen Eindruck über die Folgen des Tsunamis zu machen und sich erkundigt, wie der Bevölkerung am besten geholfen werden kann. Dazu traf er sich mit Senator Mechai Viravaidya, dem ehemaligen Wirtschaftsminister Thailands und engen Mitarbeiter des früheren Premierminister. Heute leitet Mechai Viravaidya die größte Nichtregierungsorganisation PDA (Population and Community Development Association), die er 1974 gründete. 

Sie hat sich nach der verheerenden Flutwelle zur Aufgabe gemacht rund, 80 von 160 betroffenen Dörfern an der thailändischen Andman-Küste in den Provinzen Krabi und Phangnga beim Wiederaufbau zu helfen. Dabei geht die Organisation mit einem ausgeklügelten Plan vor. Dieser stößt bei der Deutschen Welthungerhilfe, die mit der PDA eng zusammenarbeitet und den Kontakt zwischen der PDA und Bürgermeister Herzog in die Wege leitete, auf breite Zustimmung. Primäres Ziel ist die Hilfe zur Selbsthilfe. Es sollen die Armen in der Bevölkerung unterstützt werden, die bisher mit Fischerei, Landwirtschaft und Tourismus ihren Lebensunterhalt verdienten, deren Einnahmequellen durch die Katastrophe nahezu versiegten. Zwar hat die thailändische Regierung Geld für den Bau von Häusern zugesichert, doch damit ist nur ein Teil der Not gelindert. Die Menschen brauchen Arbeit, möchten wieder für sich selbst sorgen. 

Genau hier setzt das Pro-gramm der PDA, das auf drei Jahre ausgelegt ist, an. In einem zehn Punkteplan sind einzelne Aktivitäten festgelegt. Sie reichen von Fonds zur Ausbildungsunterstützung über Psychologische Betreuung von Kindern und Jugendlichen bis hin zur wirtschaftlichen Förderung von Frauen und einkommenschaffende Maßnahmen. Die Priorität der Förderung wird individuell auf das jeweilige Dorf abgestimmt. Erst wenn die Finanzierung eines Projektes gesichert ist, kommt ein weiteres dazu. Mit Ban Thung Khrok hat sich Aichtal entschieden, dem 81 Dorf zu helfen. 

Da die Schulen in der Region alle in Takt geblieben sind, sollen die ersten 20000 Euro in Schulmittagessen und die dafür zuständigen landwirtschaftlichen Betriebe fließen. Aufgrund der Flutwelle haben viele Menschen ihre Arbeit verloren und können ihren Kindern nicht genügend zum Essen geben. Doch nur mit ausreichend Nahrung lässt sich auch lernen. „Schön wäre es, wenn wir so viel Spenden zusammenbekommen, dass wir dem ganzen Dorf eine Zukunftsperspektive geben können,“ hofft Bürgermeister Herzog. Dazu genügen rund 95000 Euro, um Ban Thung Khrok für drei Jahre zu unterstützen, damit der Ort anschließen wieder auf eigenen Beinen stehen und ohne fremde Hilfe zu Recht kommen kann. Ein großer Schritt, denn trotz der schnell eingesetzten Hilfen sind die Auswirkungen der Flutwelle noch überall zusehen und gegenwärtig. 

So wurden im Küstengebiet Südthailands rund 460 Orte durch den Tsunami zerstört, verloren Menschen ihre Lebens-grundlage. Allein in Phuket stehen 10000 ohne Arbeit da, weil 90 Prozent der Touristen ausblieben. 10000 Menschen, jedes ein Einzelschicksal hinter dem eine Familie steht, die ebenfalls auf das Einkommen angewiesen ist und damit unsägliches Leid. Deshalb spenden auch Sie, damit die Bewohner von Ban Thung Khrok wieder eine Zukunft haben:

Konto-Nummer: 100 144 103,
Bankleitzahl: 611 500 20
Kennwort: „Aichtal hilft Ban Thung Khrok“
Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen 

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